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Home · Highlights · Athen-Marathon 2010

 Athen-Marathon 31.10.2010


 


2500 Jahre Marathon


Ankunft im Startbereich


Der Startbereich: letzte Vorbereitungen


Der Startbereich: letzte
Vorbereitungen


Der Startbereich: letzte Vorbereitungen


Der Lauftreff Asbach in Athen


Warten auf den Startschuss


Eindrücke von der Strecke


Andreas und Johannes


Die Zuschauer haben sich
eingerichtet


Gunnar und Gerd


„Wasserschlacht“


Kein Bedarf ... es wird alles wieder
herausgeschwitzt


Schier endlose Gerade ...


Immer noch „Wasserschlacht“


Durchhalten, noch 2 Kilometer!


Nicht mehr weit ...


Geschafft! Johannes ist im Ziel.


Im Ziel: Panathinaiko-Stadion.


Im Ziel: Panathinaiko-Stadion.


Athen-Marathon - wir waren dabei!


 




Der Lauftreff Asbach war mit 8 Läufern am 31. Oktober 2010 beim Athen-Marathon vertreten! In einem Blog berichtete Gunnar vorab von seinen Trainingseindrücken und dann natürlich von den Erlebnissen vor Ort.

 

 Samstag, 13. November 2010

Dabeisein ist alles

So - wir sind wieder daheim, der Alltag hat uns schon eine Woche lang eingefangen. Draußen ist es trüb, der Wind pfeift um das Haus und ich habe keine Lust, bei diesem traurigen Wetter im Garten zu schaffen, obwohl es wirklich an der Zeit ist, ihn winterfertig zu machen. Außerdem habe ich mich ganz schön erkältet - kein Wunder, beim Heimflug hatte es noch 25 Grad bei Sonnenschein, und hier ist es Herbst pur...
Grund genug, in Erinnerungen zu schwelgen... Es hat sich gelohnt: die lange Vorbereitung, der Start in Marathon, das Durchhalten auf der wirklich schwierigen Strecke, der Einlauf in das imposante Stadion in Athen, Tränen des Glückes und der Rührung... Und natürlich die folgenden paar Tage, als wir mit dem Bus den Peleponnes bereist haben, das Theater in Epidauros bestaunten, durch die Ruinen von Mykene wandelten und im altehrwürdigen Stadion in Olympia eine Runde drehten.

Dort lernten wir auch, was die bekannten Worte "Dabeisein ist alles" wirklich bedeuten. Nicht etwa, dass der Start bei einem Wettkampf wichtiger ist als der Sieg. Sondern: während der Olympischen Spiele der Antike wurden hundert Stiere zu Ehren der Götter geopfert - ein Kraftakt ohnegleichen. Und dort musste man dabeisein: ganz nahe am Altar, um etwas mitzubekommen von der kultischen Handlung, um etwas abzubekommen von dem heiligen Geschehen...
Und was war unser Opfer? Eigentlich nichts - denn all die Trainingsläufe taten uns ja gut. Und was haben wir gewonnen? Unverzichtbare Erinnerungen und Kameradschaft... Etwas für lange Winterabende... Oder anders gesagt: Es war toll!

Und damit verabschiede ich mich von meinem Blog! Macht's gut - bis zum nächsten Mal! Euer Gunnar

 

Kommentare:  

Jule hat gesagt …

Glückwunsch an alle Überlebende!:-)

 Montag, 1. November 2010

Ergebnisse

 

2412. Gerd 3:56:47
2857. Gunnar 4:02:15
4247. Heiko M. 4:20:50
5639. Bruno 4:40:57
5805. Johannes 4:44:55

6358. Andreas 4:53:07
8007. Elisabeth 5:24:06
8009. Sonja 5:24:07

10084 Finisher

 Sonntag, 31. Oktober 2010

Heureka!

 

Gestern Abend wurde mir vor dem Hoteleingang mein Handy aus der Hand geraubt. Ich bin dem Dieb zwar hinterher gerannt, aber ich bin kein Kurzstreckenläufer, also langsam ... deshalb konnte ich leider nicht wie geplant live aus Athen berichten...

Das wichtigste zuerst: Heureka! Wir haben alle ins Ziel gefunden!

Doch der Reihe nach. Früh um sechs Uhr fuhren die Busse los, um uns nach Marathon zu bringen. Die Ironie des Schicksals wollte es, dass wir mit dem Bus genau die Strecke fuhren, die wir nachher laufen sollten. Fast nur bergab! Das heißt: nachher nur bergauf laufen! Die Stimmung sinkt ...

Im Startbereich haben wir unsere gute Laune wieder, das Wetter ist schön, die Sonne strahlt. Dann jedoch die nächste Eintrübung: mein Laufpartner Heiko darf nicht in meinen Startblock! Blitzschnell muss ich meine Strategie ändern und werfe mich Gerd an die Brust. Ein neues Dreamteam ist geboren. So wehen halt die Fahnen im Wind ...

Wir sind der letzte Startblock. Es geht eine Weile gerade und eben, dann müssen wir die Schleife laufen, die wir der englischen Königin verdanken, dann beginnt die Strecke bergauf. Angeblich sollen es nur 200 Höhenmeter sein. Das ist ein Fehler! Es sind gefühlte 2000 Höhenmeter! Und jetzt knallt auch die Sonne unbarmherzig auf den Asphalt, bestimmt 25 Grad warm. Ganz anders gedacht.

Außerdem laufen wir stets gegen die Sonne. Ich bin heute Abend verbrannt wie ein roter Hummer! Immerhin gibt es alle 2500 Meter Getränke, und die brauchen wir auch bei der Hitze. Selten habe ich bei einem Marathon so geschwitzt wie heute. Gerd schwitzt wie immer. Bald haben wir alle Asbacher hinter uns gelassen, nur Heiko holen wir nicht ein. Es ist immer noch heiß und immer noch steil. Langsam beginne ich zu begreifen, warum Pheidippides, der erste Marathonläufer, tot im Ziel zusammenbrach! Ich setze mein Ziel neu: überleben!

Bis km 32 immer nur bergauf, mitunter recht steil, zwei kurze Strecken abwärts zum Verschnaufen. Gerd läuft mich am Berg tot. Bei km 35 sage ich ihm: "Zieh los!" Ich kann zwar noch einen Kilometer an ihm dran bleiben, dann ist er weg. Ich habe erhebliche Schmerzen: die Achillessehne am rechten Fuß tut weh, und die Muskeln sind kurz vor einem Krampf. Also reduziere ich das Tempo deutlich, um in Ehren ins Ziel zu kommen.

Die letzten Meter ins alte Olympiastadion sind ein erhebendes Erlebnis: ich verdrücke (wie übrigens auch Gerd) ein paar Tränen der Rührung. Nach und nach versammeln wir uns auf den Tribünen. Alle haben es geschafft! Alle fühlen sich als Helden. Die Goldmedaille steht uns gut. Natürlich machen wir auch Fotos mit Olivenkranz im Haar. Und alle sind wir uns einig: das war der schwerste Marathon in unserem Leben! Aber wir haben ihn überlebt... Und jetzt wird gefeiert - wir feiern die ganze Nacht...

 Samstag, 30. Oktober 2010

Pasta Party

 

Startnummer

Ein spannender Tag neigt sich langsam dem Ende zu. Wir Asbacher haben es geschafft, allein durch Athens Altstadt zu laufen und dennoch zu den Bussen zurückzufinden. Damit sind wir dann anderthalb Stunden an der Küste entlang gekurvt, um ein paar Steine zu betrachten: das alte Poseidon-Heiligtum am Kap Sounion. Danach haben wir die Grundlage für morgen geschaffen: Pasta ohne Ende... Und zumindest wir Asbacher haben alle Platten leer bekommen.

Es ist herrliches Wetter! Wir sitzen auf den Stufen der Kongresshalle und lassen uns von der Sonne wärmen. Die Startunterlagen sind jetzt im Rucksack: alles hat bestens geklappt. Wir sind müde (wir waren erst um halb drei im Hotel), aber zufrieden. Nun erwartet uns ein herrlicher Tag in Athen! Meine Startnummer: 13366.

 Freitag, 29. Oktober 2010

Aufregung!

 

Start!

Wir haben es geschafft!! Den Computer bedient, um die Boarding Karte zu bekommen, das Gepäck aufgegeben, die Sicherheitsschleuse überstanden - sogar Elisabeth, die extra sorgfältig abgesucht wurde. Jetzt haben wir sogar ein Weizenbier gefunden und sind zufrieden - nur Bruno nicht. Er wird immer stiller und zappliger - je näher der Abflug kommt. Ob er Angst hat? Noch 40 min bis zum Boarding ...

Bei bestem Wetter startet der Lauftreff Asbach zum Abenteuer Athen!

Es geht los!

 

Alles geschafft! Eben noch meine KFZ-Mechatroniker unterrichtet, heimgedüst, den Koffer gepackt - jetzt warte ich auf Heiko, der mich holt. Das Wetter ist herrlich, strahlender Sonnenschein, über 15 Grad. Das Athenfieber steigt! Ich bin guter Dinge -

gesund, motiviert bis in die Haarspitzen, erwartungsfroh. Und ich hoffe, dass Jürgen auf Zack ist - ab jetzt schicke ich ihm immer ein sms, damit er es auf den Blog postet. Damit alle wissen, wie es uns in Athen ergeht!

 Dienstag, 26. Oktober 2010

Es ist soweit!

 

Heute ist meine letzte Trainingseinheit. Heute sind noch einmal alle Athenstarter mit von der Partie. Sogar Bruno hat sich gut von seiner Zerrung erholt und läuft locker mit. Nur Gerd irritiert mich: er läuft heute ohne seine Trinkflasche! Was ist mit ihm los? Und als er seine Mütze lüftet: fast schon langes Haar darunter! Kommen die nicht mehr weg bis zum Start?! Sportler sind doch abergläubisch! Ich bin gestern extra nach Pforzheim gefahren, um mir von meinem Lieblingsfrisör die Haare kürzen zu lassen. Ich behaupte heute,

das würde mich bestimmt zwei Minuten schneller machen. Auch sonst ist die Stimmung gut und erwartungsfroh. Am Ende der Trainingseinheit werden wir von den anderen verabschiedet. Gute Wünsche ohne Ende! Nur ich habe es eilig. Ich muss noch zur Posaunenchorprobe. Das war dann also der letzte Trainingslauf vor dem Start in Athen! Ist damit auch mein Tagebuch zu Ende? Keine Bange - ich werde "live" aus Athen berichten. Bis dann!

Kommentare:  

C516 Rt hat gesagt …

So lange Haar-Tuning nicht als Doping gewertet wird, ist ja alles im grünen Bereich.
Viel Erfolg allen Startern und viele Grüße aus PF

 Samstag, 23. Oktober 2010

Was macht das Training?

 

Ich lasse es locker angehen - so kurz vor dem Start. Am Donnerstag hab ich mich nicht vom hohen Tempo der anderen anstecken lassen und bin schön gemütlich gelaufen. Sonja läuft heute nochmals 20 km. Ich ziehe leichtes Radtraining vor und bin zum Fußball nach Neckarelz geradelt. Dienstag nochmal locker laufen - und dann zeigt's sich, ob Ruhepausen gut für die Vorbereitung sind...

Umfrage

Ist Gunnar für den Athen-Marathon gut vorbereitet?

Na klar! Er wird richtig loslegen ...

11 (36%)

Naja. Optimal ist ja was anderes ... aber das wird reichen.

14 (46%)

Oha! Das wird wohl 'ne Qual in Athen werden.

5 (16%)

Abgegeben Stimmen: 22

 

 Mittwoch, 20. Oktober 2010

Packliste

 

Heute mal etwas ganz Praktisches - auf vielfachen Wunsch veröffentliche ich heute zur Anregung meine Packliste. Was nimmt ein Marathoni mit nach Athen?
Natürlich das neue Laufshirt! Dazu eine kurze und eine lange Laufhose, eine Laufjacke, Laufsocken und die Laufschuhe (je nach Wetter!). Unterwäsche,

Socken, zwei oder drei Hemden, eine Fleecejacke zum Drüberziehen, ein Fleecepulli, wenn's richtig kalt sein sollte, ein Paar Jeans, ein Paar Sommerhosen, eine Windjacke, ein Paar Schuhe extra, ein Pyjama. Ein Waschbeutel mit allem Nötigen (Zahnbürste etc.). Eine Packung Ibuprofen. Ein Krimi zum Lesen. Das iPhone mit Ladekabel. Fotoapparat. Brustbeutel mit Geld und Pass. Eine Tube Rei. Das sollte reichen - und garantiert einen kleinen Koffer! In Athen werde ich kontrollieren, in wie weit die Damen von dieser Packliste abweichen werden ;)

 Dienstag, 19. Oktober 2010

Katze sollte man sein...

 

Es regnet Katzen... Meine Katze liegt auf dem Tisch, schaut gelangweilt aus dem Fenster und schnurrt. So gemütlich möchte ich es auch gern haben! Wenn da nicht der Lauftreff wäre... Als ich mich durchgerungen habe, heute zu schwänzen, klingelt es an der Tür. Bernd steht da. "Laufen wir heute nicht?" Er ist eine Stunde zu früh. Aber jetzt gibt es kein Zurück mehr. Also gut. Ich laufe auch. Immerhin sind wir heute fünf Unentwegte. Allerdings stehen wir ziemlich lange fast kopflos herum,

weil unser Häuptling nicht auftaucht. Dann laufen wir halt ohne ihn los. Keine Frau dabei, kein Bruno, der den Ton angibt - und schon laufen drei der fünf wie die Irren los! Gar keine Zeit zu frieren oder zu verschnaufen. Die rennen, als wenn schon der Startschuss in Athen zu hören war! Bernd und ich kämpfen um mitzuhalten. Und wenn einer von den dreien an der Spitze durchatmen muss, treibt der andere das Tempo! Bin ich froh, als wir wieder daheim sind. Katze sollte man sein...

 Montag, 18. Oktober 2010

Glücklich im Ziel...

 

Sonntag früh. Mein Wecker steht auf sieben Uhr, meine kleine Katze weckt mich schon um sechs Uhr. Ich horche nach draußen, ob es regnet - nichts zu hören, also steht unserem langen Lauf nichts im Wege. Noch einmal 30 km: dann ist das Training beendet. Danach nur noch drei kleine lockere Läufe.
Pünktlich um acht starten wir. Wir sind heute zu neunt: zwei Frauen (die einzigen beiden, die in Athen an den Start gehen) und sieben Männer. Es ist leicht neblig, es ist sehr kalt, aber die Stimmung ist gut. Wir wollen heute eine andere Strecke laufen, es geht zunächst wie gewohnt Richtung Neckarkatzenbach und Neunkirchen, dann weiter durch herrliche herbstliche Waldwege Richtung Schwanheim. Unterwegs überholt uns ein ehemaliger Lehrer von Heiko und Gerd - er bremst ab, erzählt ein bisschen, dann düst er davon. Wir haben keine Chance ihm zu folgen. Dabei ist er 65 Jahre jung! Aber früher zählte er zu den Spitzenläufern...
Bruno hat mit Birgit, unserer Betreuerin, Verpflegerin

und guten Seele, einen Treffpunkt ausgemacht, sich aber nicht richtig erklärt - also müssen wir einen Umweg laufen. Juhu!!! Wenigstens entschädigt die köstliche warme Brühe, die Birgit für uns bereit hält. Doch dann schwant mir, dass es nicht bei 30 km bleiben wird... Hinter Schwanheim fangen dann die Beine langsam an, sich bemerkbar zu machen. Im Wald vor Unterschwarzach haben wir das Glück, dass wir zehn Sekunden zu langsam sind - denn so rennen wir nicht in die Rotte von gut 30 Wildschweinen, die im Affenzahn den Waldweg quert. Nach dem letzten Stopp in Unterschwarzach verlässt Sonja der Wille weiter zu laufen. Also bleibe ich an ihrer Seite und versuche sie mit meinem Geplauder abzulenken. Das klappt ganz gut - und alle halten mich für einen Kavalier, dabei bin ich heilfroh, einen Grund zu haben, schön langsam hinter dem Feld herzulaufen. Sind wir glücklich und froh, als wir endlich in Asbach am Ziel sind!

 Mittwoch, 13. Oktober 2010

Nervös...?!

 

Heute laufe ich wieder allein. Und schwitze zum zweiten Mal an diesem Tag: denn vorher habe ich erst mit der Motorsense die Ränder, dann mit dem Rasenmäher meinen Garten gemäht - das war's dann vor dem Winter. Extremtraining also... Gestern beim Lauftreff habe ich den Eindruck, dass langsam die Nervosität einzieht. Immerhin nicht einmal drei Wochen mehr bis zum Start! Sonja und ich bekommen unseren Schnupfen nicht los und machen uns langsam unsicher, ob wir überhaupt starten können.

Elisabeth ist schon so heiß auf den Start, dass sie zu leicht bekleidet kommt. Heiko und ich erörtern unsere Lauftaktik und lassen uns fast von Gerhard kirre machen, der andere Vorschläge hat. Gerd sagt gar nichts. Hannes war am Sonntag zum Marathon in München angemeldet, hat den Start aber verpasst, weil er zur Beruhigung zu lange im Münchner Hofbräuhaus gesessen ist. Und Bruno - Bruno muss unterwegs austreten, das habe ich ja noch nie erlebt! Wie gesagt: die Nerven flattern!

Kommentare:  

Dampfwalze hat gesagt …

Das muß ich mir unbedingt anschauen ... also ich mähe normalerweise den Rasen, oder mal eine Wiese. Aber einen Garten mähen ... :-))

 Montag, 11. Oktober 2010

Goldener Oktober

 

Gibt es etwas Schöneres als einen sonnigen, goldenen Oktoberabend, um den inneren Schweinehund zu bezwingen? Eigentlich hätte ich ja noch so viel zu tun... Der Garten lechzt nach meiner ordnenden Hand... Das Haus auch, seit meine kleine Katze (seit Montag im Haus) alles auf den Kopf stellt... Vom Job ganz zu schweigen... Nichts da! Ich schnüre meine Schuhe und laufe los. Und kaum bin ich draußen,

laufe zwischen den abgeernteten Feldern, durch den herbstlichen Wald - schon ist der Kopf frei, alle Gedanken verschwinden, alles sieht ganz anders aus. Ein Glück, dass ich losgelaufen bin! Und als ich heimkomme und meine Katze füttere, ernte ich auch noch ein dankbares Miauen. Jeder Tag kann gut enden! Wie sagte einmal John Lennon: "Gib jedem Tag die Chance, der beste deines Lebens zu sein!"

 Freitag, 8. Oktober 2010

Umtrunk

 

Um fünf läutet das Telefon. Patrik will wissen, ob ich auch wirklich zum Lauftreff komme, denn sein Vater lädt hinterher zum Umtrunk. Das sind ja beste Aussichten! Natürlich bin ich pünktlich am Treffpunkt - aber so sehr viele laufen heute gar nicht mit. Bestimmt gibt's heute eine kürzere Laufstrecke, wenn wir uns anschließend noch zusammensetzen wollen. Aber Pustekuchen! Bruno kennt kein Pardon. Wir laufen fast die normale Strecke, erst am Ende kürzen wir

 über den Berg ab. Über den Berg! Bald müssen wir übrigens wieder früher starten, denn es wird langsam dunkel, bis wir ins Ziel kommen. Wenigstens leuchten meine neuen Schuhe in der Dämmerung. Als wir nach dem Laufen bei Marina und Jörg sitzen, sind die verbrannten Kalorien in Windeseile wieder aufgenommen - so gut, wie Marina backt! Und es gibt sogar einen Zwiebelkuchen...

Kommentare:  

Anonym hat gesagt …

Vielen Dank für die Blumen! Patrik-Marina-Flipper

Anonym hat gesagt …

Das war wirklich mal wieder ein schöner Umtrunk! Allen hat es gemundet ... obwohl der Bruno nicht so auf Zwiebelkuchen und Käsehörnchen steht ... naja, er kam dafür beim Laufen auf seine Kosten ... und der Most hat ihm auch gemundet. Überhaupt mal ein großes Lob an alle, die uns ausgelaugten, durstigen und hungrigen Läufern immer wieder mal zu einen Umtrunk einladen. Sei es Glühwein bei Stoll's oder Suppe bei Hankes ... Donauwellen bei Bernauers usw ... also weiter so ... wir freuen uns über jedes Zusammenkommen ... Danke, daßes euch gibt!!!

 Sonntag, 3. Oktober 2010

Paris wird schon nicht schießen!

 

Vielen Dank für all die freundlichen Ratschläge, die ich auf meinen jüngsten Blog hin bekommen habe: Ich habe mich sehr gefreut! Die Woche Ruhepause war übrigens auch privaten und beruflichen Terminen geschuldet, so dass ich einfach nicht zum Laufen kam. Die Achillessehne habe ich übrigens die ganze Woche nicht gespürt. So bin ich heute gemeinsam mit vielen Asbacher Lauftrefflern beim 6. Odenwälder Herbstlauf in Mudau auf die Halbmarathonstrecke gestartet. Schon vor dem Start: kaum dachte ich an meine Sehne, tat sie weh. Und auch während des Laufens - ich hatte keine Probleme, nur immer just dann, wenn ich daran gedacht habe. Lieber Herr Dr. Becker, könnte das vielleicht ein kleines psychisches Problem sein - wie die Angst des Torwarts vor'm Elfmeter? Immerhin ist es ja nicht mehr lang bis zum Start!

Der Lauf heute war übrigens genial - ideales Laufwetter, sonnig, aber kühl, gute Sicht, die Strecke wunderschön in die Landschaft gebettet mit herrlichen Blicken auf den Odenwald und seine teils gold gefärbten Wälder. Heute bin ich mal wieder mit Heiko gelaufen - als Tandem sozusagen. Und das war gut so: denn manches Mal hat er mich mitgezogen, und manches Mal, wenn er allein langsamer geworden wäre, hat er sich an mich gehängt. So haben wir gemeinsam einen guten Lauf erlebt mit einer achtbaren Zeit: keine drei Minuten langsamer als in Karlsruhe trotz anstrengendem Höhenprofil. So werden wir auch in Athen laufen! Da kann ja eigentlich nichts passieren - und dass Paris am Wegrand steht und seinen Pfeil in meine Ferse schießt, glaube ich nun wirklich nicht...

Kommentare:  

C516 Rt hat gesagt …

Hallo Gunnar, altgriechisch müsstest Du eigentlich aus Studienzeiten kennen. Wie sieht's mit neugriechisch aus? Damit Du wieder Übung bekommst schicke ich Dir eine entsprechende Mail, denn hier sind leider keine griechischen Buchstaben darstellbar. Viele Grüße, C516 Rt

 Donnerstag, 30. September 2010

Ruhepause

 

Na - wundert sich schon jemand, dass ich von keinem Trainingslauf berichtet habe diese Woche? Ich war nicht etwa zu faul: weder zu faul zum Schreiben noch zu faul zum Laufen. Ich habe einfach beschlossen, mal eine Woche Laufpause einzulegen.

Vor allem, weil meine rechte Achillessehne gereizt ist - warum auch immer. Der tut eine Woche Pause ganz gut. Schließlich will ich ja in Athen an den Start! Also: bald wieder mehr an dieser Stelle!

Kommentare:  

Dr. med. Friedrich Becker hat gesagt …

Intensives Lauftraining kann zu einer Reizung der Achillessehne führen. Vorallem kann diese chronisch werden, d.h. dauerhaft Beschwerden machen. Es ist deshalb für Sie besonders wichtig frühzeitig zu therapieren. Je länger eine Achillessehnenreizung vorliegt, desto schwieriger ist die Heilung. Ihr Lauf in Athen ist ja in Kürze. Vorrangig ist zunächst, dass der Reiz, der für die Beschwerden verantwortlich ist, reduziert wird. Konkret könnte das für Sie heißen, dass z.B. Sie an anstatt ihres intensiven Lauftrainings Radfahren, Skaten oder Aquajoggen. Eine absolute Sportpause ist kontraproduktiv.

 Sonntag, 26. September 2010

Völlig fertig...

 

Gestern Nacht wurde es spät - ich hatte Gäste - und es fehlt mir die Lust, am Sonntag früh am Morgen aus dem Bett zu springen, um dann 30 km zu laufen. Na ja, denke ich, vielleicht verschlafe ich ja, oder es regnet wirklich Katzen wie angekündigt... Nichts davon tritt ein! Ich wache rechtzeitig auf, es regnet nicht. Also gut, seufze ich, und mache mich auf den Weg nach Asbach. Zu siebt sind wir heute: fünf Männer und zwei mutige Frauen. Also geht es los: Richtung Kälbertshausen - lange (und meist steile) Wege durch den Wald. Zwischendurch reicht die Puste nicht einmal mehr zum Reden. Dann sind wir endlich am Kälbertshäuser Sportplatz: die ersten zehn km sind geschafft, und Birgit wartet schon mit dem Verpflegungswagen. Danach geht es gestärkt weiter. Mir geht es sogar so gut, dass ich anfange zu singen. "Zieht den Bayern die Lederhosen..." Weiter komme ich nicht, denn Gerd

schubst mich vom Weg. Der läuft übrigens mit Gerhard dann immer dreißig Meter vor uns, und Bruno macht sich einen Spaß daraus, ihnen immer erst dann die richtige Richtung zuzurufen, wenn sie auf den falschen Weg eingebogen sind. Die Strecke nach Bargen dehnt sich, dehnt sich und dehnt sich. Sehnsüchtig wünsche ich mir Birgit herbei. Und dann, lange genug, kommt sie endlich in Sicht. Die Gute hat sogar eine heiße Brühe für uns vorbereitet! Die beiden Damen steigen aus, denn ihnen reichen 20 km. Wir Männer haben noch zehn vor uns. Und die tun immer mehr weh! Irgendwann spüre ich meine linke Ferse, die Achillessehne tut weh, in der Leiste zwickt es auch immer mehr... Auch Bruno läuft nicht mehr so rund. Letzte Pause in Helmstadt - noch knapp fünf km. Die drei laufen voraus, Bruno und ich hinterher, beißen tapfer die Zähne zusammen, der Abstand wird größer. Doch vor Asbach dreht wenigstens Gerd um, läuft zu uns zurück und macht uns neuen Mut. Als wir endlich im Ziel sind, denke ich: wer hat bloß das Laufen erfunden!

Kommentare:  

Anonym hat gesagt …

Durchbeißen! Jetzt nicht schlapp machen! Ein Motivationstief gibt's irgendwann immer, aber: ATHEN ... nicht Eglesbach oder Kandel ... ATHEN!!! Von Marathon nach Athen!!! 2500 Jahre nach Pheidippides auf seinen Spuren. Also weiter und weiter und weiter!!!

 Donnerstag, 23. September 2010

Wie im Flug...

 

So - die Ruhephase nach dem Karlsruher Halbmarathon ist vorbei! Gestern schon bin ich gelaufen - Bernd war dabei, denn allein macht es keinen großen Spaß. Bernd läuft und atmet, ich laufe und rede am laufenden Band... Heute sind wir beim Lauftreff nur zu neunt, aber wir haben genug Gesprächsstoff. Zuerst berichte ich von der Schule. Heute hatte ich meine Metallbauer. Frage ich Eugen: "Sehe ich aus wie ein Sportler oder nicht?" Er schaut mich an und sagt: "Kein Sportler!"

Bevor ich total enttäuscht bin, ruft zu meinem Glück Jens: "Sie laufen Marathon!" Gerettet! Das Training ist also nicht umsonst... Dann bringe ich das Gespräch zu meinem Lieblingsverein SV Mörtelstein. Und im Laufe des Laufes gibt Bruno zu, dass er einmal in seinem Leben mit dem FC Asbach in Mörtelstein verloren hat. Mein Glück ist perfekt! Wenn wir es in Athen beim Marathon auch schaffen, uns so angeregt zu unterhalten, vergeht der Lauf wie im Flug!

 Sonntag, 19. September 2010

Geschafft!

 

Heute war ein großer Tag! Heute ging der Halbmarathon in Karlsruhe über die Bühne - letzter echter Test vor dem Start in Athen! Schon früh am Morgen, noch ist es neblig und dunkel, holt mich Jürgen ab zum Treffpunkt in Asbach. Dort versammeln wir uns: 14 erwartungsfrohe Läuferinnen und Läufer. Die Fahrt nach Karlsruhe ist ereignislos, außer dass Heiko ungewöhnlich langsam fährt für seine Verhältnisse. Bruno hat einen tollen Parkplatz gefunden, so dass wir kaum laufen müssen und schon an der Europahalle sind, um unsere Startnummern abzuholen. Jeder treibt sich irgendwo anders herum, so dass wir plötzlich ganz schön springen müssen, um die Taschen abzugeben - gerade einmal sieben Minuten vor dem Start erreichen wir die Startblöcke. Das Wetter dafür ist herrlich - sonnig, kühl, ideales Läuferwetter. Und schon sind wir auf der Strecke. Ich laufe heute allein und versuche von Anfang an, ein forsches Tempo zu laufen.

Welcher Schreck, als es bei km 9 plötzlich "Hallo" ruft und Heiko hinter mir läuft. Sofort nehme ich meine Beine in die Hand und renne ihm davon. Er ist klug genug, hinter mir in Sichtweite zu bleiben. Dann laufe ich schon als erster über die Ziellinie - also, als erster Läufer des Lauftreffs, nicht des Wettbewerbs... Kaum habe ich mich mit Bier (natürlich alkoholfrei) und Brezel versorgt, steht auch schon Heiko an meiner Seite. Jörg und Gerhard verpassen wir, aber Marina sehe ich aus der Ferne ins Ziel flitzen. Dann kommt auch schon Bruno - er ist heute vielleicht der glücklichste von allen, weil er nochmal eine Zeit unter 1:50 geschafft hat. Auch Elisabeth kann zufrieden sein - sie stürmt als nächste ins Ziel. Auch Steffi, Vanessa, Helga und Maren sehen noch recht frisch aus, als sie auf die Zielgerade einbiegen. Hannes' Knie hält - und als letzter kommt auch Jürgen ins Ziel - obwohl letzter von uns, lässt er sich vom Publikum feiern, als sei er der wahre Held. Immerhin haben es vor ihm nur drei Marathonis ins Ziel geschafft. Kurzum: Freude und Zufriedenheit auf allen Gesichtern. Vor allem auch nachher in den Duschzelten: warmes Wasser!!! Athen kann kommen!

Kommentare:  

b.a. hat gesagt …

Ein paar XXL Schnitzel must du schon noch futtern bis du dem Gerhard seine HM-Bestzeit knackst.

Dampfwalze hat gesagt …

Zitat: "... und als letzter kommt auch Jürgen ins Ziel - obwohl letzter von uns". Genau! Nicht Letzter des Laufes ... Die langsameren quälen sich vielleicht mehr, kämpfen mehr und geben wirklich alles! In den Ergebnislisten stehen Sie hinten und sind meist keiner Erwähnung wert. "No time for losers" singt die Rockband Queen, aber wer nach 21.1km im Ziel ankommt, ist immer ein wahrer Held und Sieger ... für sich selbst! Das zählt!!!

 Donnerstag, 16. September 2010

Karlsruhe, wir kommen!

 

Am Sonntag laufen wir in Karlsruhe den Halbmarathon! Ich wusste gar nicht, dass der ein Gebirgslauf ist! Sollte man meinen, denn Bruno lässt heute keinen Berg aus bei unserem letzten Trainingslauf. Und immer noch ein Berg! Und noch einer! Und dann noch einer! Kein Wunder, dass ich heute als letzter ins Ziel komme... Vielleicht liegt's auch daran, dass ich die meiste Zeit über Gerhard lausche – er läuft heute mit uns mit. Für ihn ist unsere kleine Trainingsstrecke ein Klacks, denn er ist Ultraläufer. Für ihn beginnt der Spaß erst ab 50 km. Immerhin macht er mich

glücklich, denn er sagt, zur guten Vorbereitung gehört es, dass man Bier trinkt und Fleisch ißt. Und flugs ist mein schlechtes Gewissen dahin! Aber je länger ich ihn erzählen höre, desto mehr denke ich bei mir: ein Glück, dass ich ein normaler Läufer bin! Das wäre nie mein Ziel: 160 km am Stück zu laufen!!! Da setze ich mir lieber andere, realistischere Ziele. Zum Beispiel könnte ich mir vornehmen, meinem neuen Schüler Marius beizubringen, dass man als guter Badener kein Fan des VfB Stuttgart sein kann! Schaun mer mal...

Kommentare:  

aputz hat gesagt …

Es keuchte einst von Marathon - Vor tausend Jahren war es schon - Ein starker Mann bis nach Athen
Dann hat man flach ihn sinken sehn. Es könnte sein, dass für’n Theolog der Lauf auch wird zum Epilog.
(So mancher Mann in Wechseljahren Glaubt, sich Altern zu ersparen.)
Hofft, dass Bewegung hilft dem Geist Was auf den Mann aus Freiburg weist
Der freilich jetzt als Pensionär durch Rotwein bleibt beweglicher.
Drum grüß ich Gunnar Kuderers Waden, gestählt seien sie durch Gottes Gnaden.

 Dienstag, 14. September 2010

Böse Buben

 

Das Wetter ist trocken geblieben - eigentlich eine gute Gelegenheit, meine schöne neue (und strahlend saubere) Laufschuhe auszuprobieren! Natürlich staunen alle Lauftreffler - nur Bruno überlegt schon, wie er die Route heute so wählen kann, dass meine schönen Schuhe wieder schön schlammig werden. Aber er hat Pech - obwohl wir bald den Asphalt verlassen und in Waldwege einbiegen - alle sind sie schön trocken. Als ich einen Hügel hochlaufe, sehe ich oben Gerhard warten und dämonisch grinsen:

da entdecke ich das riesige Schlammloch mitten auf dem Weg. Bestimmt das einzige im Umkreis von hundert Kilometern! Wie ich noch darüber nachdenke, haben mich schon Gerd und Jörg links und rechts gepackt und wollen mich in das Schlammloch stürzen. Sie haben aber weder mit meiner Geistesgegenwart noch meiner Kraft gerechnet und ich springe, trotz Haltegriff, in weitem Satz über das Loch. Böse Buben! Andererseits - ohne sie zu laufen wäre es arg langweilig. Und ich hab's ja geschafft: die Schuhe sind sauber geblieben!

 Samstag, 11. September 2010

Die Rennschuhe sind da!

 

Allein laufen macht keinen großen Spaß! Ich vermisse meine Sportsfreunde vom Lauftreff, mit denen ich mich beim Laufen so schön unterhalten kann: da verfliegt die Strecke wie im Schlaf! Aber Pflicht geht vor Vergnügen und so laufe ich gestern meine 11 km und heute meine 11 km (obwohl nachher noch Gartenarbeit wartet). Was mich antreibt: meine neue Rennschuhe für Athen sind gestern gekommen! Man beachte die badischen Farben: rot-gold!! In einer Fachzeitschrift habe ich gelesen, man soll die neuen Laufschuhe exakt vier Wochen vor dem Marathonstart einlaufen. Ob ich so lange warten will? Oder mein Pech riskieren?

Denn bisher war es immer so: immer wenn ich neue Schuhe einlaufen wollte in der Vergangenheit, hat uns Bruno an solchen Tagen über derartige Wald- und Wiesenwege geführt, dass meine Schuhe danach nicht mehr wie neu, sondern wie Schlamm aussahen! Vielleicht warte ich diesmal einen ganz trockenen Tag ab und überrasche dich, Bruno!

Umfrage

Hat Gunnar die richtigen Laufschuhe gekauft?

Klar, Die sehen gut aus!

10 (45%)

Naja...

3 (13%)

Nein, ätzende Farben!

9 (40%)

Abgegeben Stimmen: 22

Kommentare:  

Anonym hat gesagt …

Gunnar, du hast Recht, ich würde auch warten bis es wieder trocken ist!

Dampfwalze hat gesagt …

Aber ein paar Gebrauchsspuren gehören unbedingt dazu!

 Donnerstag, 9. September 2010

Das Lazarett läuft...

 

Uh-oh! Noch 52 Tage bis zum Start und das Feld schwächelt! Nach meinen drei Tagen Laufpause freue ich mich auf das gemeinsame Laufen und muss feststellen, dass unsere Athenstarter angeschlagen sind! Gerd war beim Friseur und hat Kopfweh... Bruno tut ein bisschen hier und ein bisschen da was weh... Beide Heikos hatten nach dem Langen Lauf Malheur mit ihrem Knie... Hannes ist gar nicht da,

er hat sich am Sonntag zu sehr angestrengt... Sonja ist leider krank (Gute Besserung!)... Elisabeth frage ich nicht... Und selbst? Mir kratzt es im Hals, wahrscheinlich von der Klimaanlage, weil ich gestern so lange im Auto saß... Das kann ja heiter werden! Aber ich bin nach wie vor guter Dinge: bis zum Start werden wir alle topfit und gut drauf sein! Wetten?

Kommentare:  

Dampfwalze hat gesagt …

Ich bin gestern einen Halbmarathon gelaufen und fühle mich heute auch reif für's Lazarett :-) Naja, nicht ganz: Einen Regenerationslauf (!) gab's dann heute schon - das "Laufwerk" ist dennoch ganz schön spürbar. Noch eine Woche erholen bis Karlsruhe, dann laufe ich mit (... eher wohl hinter) den Athenstartern!

 Mittwoch, 8. September 2010

Regen

 

Sich regen bringt Segen, heißt es. Aber bei diesem Regen?! Da sinkt die Lust gegen Null, die Turnschuhe zu schnüren und raus in das feuchte Herbstwetter zu laufen. Zum Glück habe ich irgendwo gelesen, dass bei einer Marathon-Vorbereitung unbedingt Ruhetage eingelegt werden müssen, damit der Trainingseffekt nicht verpufft - schließlich muss sich die Muskulatur ja wieder erholen.

Da passt es gut, dass ich am Sonntag so viel gelaufen bin und dringend Ruhetage brauche! Auch wenn die anderen vom Lauftreff schon grübeln, ob ich schlapp gemacht habe. Von wegen! Gestern bin ich den ganzen Tag gelaufen: im Outlet-Center... Und heute geht's ins Museum. Schlechtwetterprogramm eben. Und Donnerstag soll's besser werden. Donnerstag laufe ich wieder! Versprochen!

 Sonntag, 5. September 2010

Helden sind wir!

 

Heute steht der erste "Lange Lauf" an: 21 bis 31 km, je nach Lust und Laune. Ich staune nicht schlecht, als sich an unserem Treffpunkt insgesamt 17 Läuferinnen und Läufer einfinden: darunter alle Athenstarter! Vielleicht liegt es ja am guten Wetter: zwar noch etwas kühl um acht Uhr früh, aber Sonne pur. Am wichtigsten aber: unsere gute Seele Birgit ist mit von der Partie. Sie fährt das Verpflegungsauto, wartet alle fünf bis acht Kilometer auf uns, dass wir etwas zu trinken und zu essen haben, und liest derweil geduldig in ihrem neuen Schmöker. Wir starten hochmotiviert. An der ersten Verpflegungsstelle hoch über Neckarkatzenbach verlassen uns schon die ersten Läuferinnen: sie wollen heute noch in den Freizeitpark Tripsdrill. Na sowas! Hannes hält munter mit und verteilt freigebig koffeinhaltige Gummibärchen - ob das wohl stimmt?

Ich bilde es mir ein und bin gleich wieder putzmunter. Gerhard läuft heute ständig weit vorneweg und macht Tempo: er überprüft, ob er bei einem Halbmarathon noch mit mir mithalten kann. Er sieht sehr zufrieden aus! Gerd lässt es heute gut laufen, trinkt viel von seinem Geheimgetränk und hält auch des öfteren an, um wieder Platz zu machen. Heiko und Heiko machen auch eine gute Figur, und auch Elisabeth springt wie eine junge Gazelle. Auch die Nichtathener halten wacker mit. Am Campingplatz in Mörtelstein haben wir einen Halbmarathon geschafft. Die meisten hören nun zufrieden auf: aber ein dreckiges halbes Dutzend läuft weiter: Bruno, Gerd, Heiko und Heiko, Schalke und ich (Schalke nur deshalb, weil ich schon den ganzen Halbmarathon über das echte Schalke gelästert habe). Die letzten sieben Kilometer ziehen sich schrecklich, und vor allem die letzten zwei kommen mir vor, als sei es der highway to hell. Aber wir schaffen es! Und zu Hause höre ich erstmal Musik: We are the champions!

 Freitag, 3. September 2010

Profiliertes Gelände

 

Heute früh um neun Uhr ist herrliches Wetter: kein Nebel wie sonst die Tage, blauer Himmel und Sonnenschein. Mancher fährt heute in den Freizeitpark, die meisten gehen zur Arbeit - ich laufe. Gestern habe ich in der neuen Ausgabe von "Runner's World" gelesen, dass 33 % der deutschen Läuferinnen und Läufer nur im ebenen Gelände trainieren. Ja wo leben denn die?!? Alle in Norddeutschland?! Ich wünsche mir auch mal eine flache Strecke -

und schwitze und schimpfe auf meiner Hausstrecke: nämlich bergauf und bergab und bergauf und bergab... "Profiliertes" Gelände nennt man so etwas. Mir wäre weniger Profil lieber! Aber ich laufe und schwitze und schimpfe weiter - schließlich soll die Athenstrecke auch profiliert sein! Was heißt eigentlich Berg auf englisch? Hill - kein Wunder, dass ein anderes englisches Wort diesem so ähnlich klingt: from hill to hell...

Kommentare:  

ERI hat gesagt …

Das finde ich gut, das du dort mitmachst!!!!

 Donnerstag, 2. September 2010

Das Athenfieber bricht aus

 

Fünf der sieben Athenstarter kommen heute abend zum Lauftreff - und acht weitere Läuferinnen und Läufer. Kaum geht es los, spüre ich das Athenfieber: irgendwie rennen wir alle ein bisschen schneller als sonst... Oder meine ich das nur? Aber sogar Hannes, kurz vorher noch am Knie operiert, gibt Gas, als sei er zwanzig Jahre jünger! Und bald beginnt bestimmt wieder die Zeit, dass Bruno pro Runde ein oder zwei oder auch ein bisschen mehr Kilometer dazugibt! Gerd läuft schon in Marathonmontur: den Gürtel mit seiner Flasche (noch ist es die kleine) und eine Menge

anderer Utensilien, die unter seinem Shirt verborgen bleiben. Das Rezept für seinen orange-schimmernden Geheimtrunk gibt er nicht preis. Nach fünf Kilometern nimmt er den ersten Schluck. Danach fängt das typische Geräusch wieder an, wenn die Flüssigkeit hin-und herschwappt. Wer lange genug neben Gerd gelaufen ist, weiß, warum es ein Getränk gibt, das "Schwipp-Schwapp" heißt! Guter Dinge kommen wir alle wieder ins Ziel. Und, zumindest wir Athener, werden uns von Lauf zu lauf sicherer: Yes we can!

 Dienstag, 31. August 2010

Ruhezeit vorbei

 

Die zwei Ruhetage haben gut getan. Heute abend um sechs geht's weiter: Lauftreff Asbach. Heute sind wir zu elft, die sich auf die Strecke machen. Vorbei sind die Zeiten, als wir uns noch mit knapp zehn Kilometer begnügt haben. Bruno wählt jetzt längere Strecken! Denn langsam packt uns das Athen-Fieber. Ich frage Bruno, wie seine Vorbereitung läuft. "Alles im Plan", sagt er. Hannes läuft heute zum erstenmal wieder mit seit seiner Knieoperation. Er ist sehr ehrgeizig: heute läuft er meist voraus.

Wie es ihm geht? "Alles super!", sagt er. Auch Gerd zeigt sich zufrieden; aber er zieht seine Stirn kraus, als er hört, dass ich sechzig Kilometer die Woche laufe - das ist mehr als er. Ich grinse zufrieden. Das Grinsen hört auf, als ich wieder zu Hause bin. Die Beine sind ganz schön schwer heute abend! War es doch nicht klug, zwei Tage Pause einzulegen? Ganz schön viel Schmerzen, die sich ein Marathoni bei seiner Vorbereitung auferlegt. Aber: we shall overcome...

 Samstag, 28. August 2010

Ich laufe wieder

 

So ein Ärger! Gestern um drei nachmittags klart es auf, ideales Läuferwetter, aber ich muss trotzdem pausieren, denn ein allergischer Schock auf einen Bremsenstich lässt meinen rechten Ellbogen fast auf das Doppelte anschwellen! Mit was für Hindernissen man nicht bei einer Marathonvorbereitung zu kämpfen hat! Abends mache ich mir einen kräftigen Schnapswickel (nur äußerlich!), und heute früh ist der Arm fast wieder der alte. Und weil das Wetter allen

Unkenrufen (vor allem Brunos) zum Trotz wieder bestens ist, starte ich auf meine Heimstrecke. In Daudenzell schaue ich kurz bei Hannes vorbei: er schafft, ich trainiere. Trotzdem sagt er: "In Athen mach ich euch alle platt!" Und jetzt kommt Trainingsprogramm zwei: Rasenmähen und Hecke trimmen. So vorbereitet - ob da Hannes eine Chance gegen mich hat? We shall see!

Kommentare:  

Dampfwalze hat gesagt …

Du scheinst dich ja richtig gut vorzubereiten - trotz der "kleinen" Hindernisse. Aber wie sieht es mit den anderen aus? Frage doch mal nach und berichte!

Gunnar hat gesagt …

Mach ich! Aber heut bin ich doch allein gelaufen!

 Freitag, 27. August 2010

Der innere Schweinehund grinst

 

Noch 65 Tage bis zum Start. Ich sitze im Wintergarten und schaue mit finsterem Blick hinaus in den Regen. Es ist halb zehn und eigentlich wäre jetzt die nächste Trainingseinheit dran. Aber bei diesem Platzregen?!

Der innere Schweinehund grinst und freut sich, dass heute die müden Beine vom Laufen verschont bleiben. Ich seufze laut und schwöre mir: "Dann morgen halt eine längere Strecke..."

Kommentare:  

Anonym hat gesagt …

Morgen gibts aber auch REGEN ;) bis Montag gemeldet - Dienstag dann bewölkt - Mittwoch nochmal REGEN und ab Donnerstag wieder besser...

Dampfwalze hat gesagt …

Bei Wikipedia ist zu lesen: "Platzregen bezeichnet einen Regen, der sich zeitlich und räumlich nur auf einem kleinen Gebiet abregnet." Also dann los mit Dir! In einem Kilometer ist's bestimmt trocken.

 Donnerstag, 26. August 2010

Zum Erfolg quälen

 

Noch 66 Tage bis zum Start des Athen-Marathon! Am Montag habe ich das Training begonnen: jeden Tag bis heute 11 km. Und heute abend war wieder Lauftreff: sechs Männer und vier Frauen. Ich bin schon etwas angeschlagen, vor allem, weil ich heute dem Nachbarn beim Renovieren geholfen habe.

Aber Bruno kennt kein Erbarmen. Er hetzt uns heute wieder bergauf und bergab. Nicht einmal ein aufziehendes Gewitter kann ihn bremsen. Auch nicht die Bremsen, die uns umschwirren und beißen wollen. Völlig erschöpft komme ich ans Ziel. Und morgen früh wieder 10 km :(

 Dienstag, 24. August 2010

Zum Erfolg quälen

 

Der Lauftreff Asbach wird am 31. Oktober 2010 beim Athen-Marathon vertreten sein. Die Laufstrecke

und das Höhenprofil kann auf der Webseite des Lauftreff Asbach angeschaut werden ... hier.



Platzierungen und Zeiten:
Ergebnisse Wettkämpfe 2010



Links:

Athens Classic Marathon

   
 
   
 
 

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